Dieser Vortrag wird auf Deutsch gehalten. / This lecture will be held in German.
Eigentlich vermitteln die Platzhirsche im Markt der Werkzeuge für Konfigurationsmanagement und Infrastructure-as-Code (IaC) den Eindruck, alles unter sich aufgeteilt zu haben. Ansible und Terraform streiten sich ein wenig um die Krone, aber auch Chef und Puppet sind noch lange nicht tot. Im Kubernetes-Umfeld macht sich Helm breit.
Doch nun mischt ein neues Tool die Karten neu: Pulumi möchte "Cloud-Native" Infrastructure endlich wirklich als echten Code beschreiben lassen – und bietet die Möglichkeit, gleich in einem ganzen Strauß von Programmiersprachen die eigene Infrastruktur zu beschreiben. Sei es mit JavaScript, Python oder Go – Pulumi stellt sich so gegen den YAML-Trend. Außerdem verspricht es wesentlich kompakteren Code und "versteckt" die Komplexität von AWS, Google, Azure und Co. elegant in seinem "Cloud Object Model" sowie der Evaluation Runtime.
Wie sich Pulumi im Vergleich zu den bisherigen Platzhirschen schlägt, soll exemplarisch im Vergleich zu Ansible gezeigt werden. Außerdem wollen wir uns anschauen, ob Pulumi-Code auch Test-driven entwickelt werden kann und für wen sich die Einarbeitung in dieses neue IaC-Tool lohnt.
Jonas Hecht
hebt gerne Infrastrukturen mit Infrastructure-as-Code (IaC) auf das nächste Level. Vor allem Test-Driven Development (TDD) & Continuous Integration für Infrastruktur-Code hat es im aktuell angetan. Nicht nur die technischen Herausforderungen bei der Einführung von Git-Ops sorgen immer wieder für neue Herausforderungen in seiner Rolle als Consultant bei der codecentric AG. "Nebenbei" pflegt er aber auch seine Leidenschaft für Anwendungsentwicklung und ist Maintainer eines Spring Boot Starters. Außerdem ist er Mitgründer der Java User Group Thüringen, des IoT Meetup Thüringen sowie DevOps Thüringen. Wenn noch Zeit ist, liebt er das Bloggen und Artikel-Schreiben - z.B. auf blog.codecentric.de, in der iX oder im JavaMagazin.