Dieser Vortrag wird auf Deutsch gehalten. / This lecture will be held in German.
Heutzutage läuft eine Software nicht für sich alleine, sondern agiert mit anderer. Die Kommunikation erfolgt meist über verschiedene Protokolle, sprich über unterschiedliche Infrastrukturkomponenten. Gerade beim Testen stellt sich die Frage: Wie kann der Entwickler Tests so schreiben, dass sie von einem bestimmten Infrastruktur-Setup unabhängig sind?
Meistens gelingt es nicht, und dann wird dieser Teil der Software erst spät bei den End-2-End-Tests geprüft. Doch gerade mit Microservices und dem Paradigma "Wenn etwas schiefläuft, dann so schnell wie möglich" möchte der Entwickler schon zu einem früheren Testzeitpunkt, zum Beispiel bei Entwicklertests, erfahren, ob bei diesem Teil der Software etwas schiefläuft. Zudem macht die Infrastruktur nicht beim Anwendungscode halt. Mittlerweile wird die Infrastruktur immer mehr mit Code (Provisionierungsskripte, Dockerfiles, (Shell-) Skripte etc. ) beschrieben und automatisiert. Auch bei diesem Code möchte der Entwickler sichergehen können, dass er so funktioniert, wie erwartet.
* Es wird außerdem darauf eingegangen, wie sich die Qualität des Infrastrukturcodes sichern lässt.
Sandra Parsick
ist als freiberufliche Softwareentwicklerin und Consultant im Java-Umfeld tätig. Seit 2008 beschäftigt sie sich mit agiler Softwareentwicklung in verschiedenen Rollen. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich von Java-Enterprise-Anwendungen, agilen Methoden, Software Craftsmanship und in der Automatisierung von Softwareentwicklungsprozessen. Darüber spricht sie auch gerne bei Konferenzen. In ihrer Freizeit engagiert sie sich in der Softwerkskammer Ruhrgebiet.